Vor dem Kochen fünf Minuten vorsortieren: Messer, Brett, Pfanne, Gewürz, Müllschale bereitstellen. Zutaten gleichartig bündeln. Einmal aufräumen, dann arbeiten. Der fließende Ablauf verhindert chaotische Zwischenschritte, senkt Unfallrisiko, spart Wasserläufe und Energie. Gleichzeitig fühlen sich Mahlzeiten konzentrierter an, weil weniger Gelegenheiten zur Ablenkung entstehen.
Wählen Sie werktags Rezepte, die in einem Topf garen: Linsen, Eintopf, Ofenblechgerichte. Minimal Geschirr, maximal Nährwert. Ergänzen Sie mit rohem Gemüse und Kräutern. Der überschaubare Abwasch motiviert zum Selberkochen, schont Strom für zusätzliche Platten und macht Küchenflächen am Abend schneller bereit für den nächsten Tag.
Beenden Sie den Tag, wenn die Spüle leer, die Arbeitsplatte gewischt und der Geschirrtuch-Haken bestückt ist. Ein kurzes Ritual mit großem Effekt: Morgens begrüßt eine klare Fläche. Das reduziert Aufschieberitis, spart Reinigungsmittel durch Vorbeugung und nimmt inneren Druck, bevor er sich über Nacht verfestigt.
Prüfen Sie E‑Mails nur zweimal täglich, etwa um elf und um sechzehn Uhr. Legen Sie drei Ordner an: Heute, Diese Woche, Archiv. Zwei-Minuten-Regel zum Antworten. Das schützt Fokus, verhindert ständiges Pfeifen, reduziert Handyladungen und schenkt klare Blöcke für tiefe Arbeit, kreative Pausen und echte Gespräche.
Löschen Sie eine Woche lang die drei ablenkendsten Apps und ersetzen Sie sie durch eine einzige Leseliste. Notieren Sie Stimmung und Schlaf. Meist kehren nur wenige Apps zurück. Die bewusste Leere senkt Konsumdruck, spart Daten, reduziert Nachtaktivität und stärkt die Fähigkeit, Langeweile produktiv auszuhalten.
Ordnen Sie Dateien in fünf Hauptordnern: Arbeit, Privat, Finanzen, Projekte, Archiv. Einheitliche Dateinamen mit Datum erleichtern Suche. Wöchentliche Zehn-Minuten-Aufräumzeit verhindert Überlauf. Klarheit spart Speichergebühren, reduziert Synchronisationsfehler und macht Zusammenarbeit planbar, weil jeder weiß, wo etwas liegt und was endgültig abgeschlossen wurde.